Die elementaren Aufgaben des Wassers werden bereits in den ersten 9 Monaten unseres Lebens deutlich. Das erste was wir trinken ist Fruchtwasser.

Aufgaben des Wasser

1. Flüssigkeitsaufnahme und Flüssigkeitsausscheidung

Zwischen Aufnahme und Ausscheidung von Wasser besteht gewöhnlich ein Gleichgewicht, die so genannte Wasserbilanz. Ausgeschieden wird es vorwiegend durch die Nieren in Form von Urin, durch die Haut in Form von Schweiß, über die Lunge in Form von Wasserdampf und letztlich auch über den Darm. Störungen im Wasserhaushalt können verschiedene Körperfunktionen, wie beispielsweise den Blutdruck, den Blutzuckerwert oder die Gehirnfunktion, erheblich beeinträchtigen und zu Krankheiten führen.

Wenn der Wasserhaushalt im Ungleichgewicht ist, bekommen wir Durst. Wenn wir ihn verspüren, leidet der Körper bereits unter Wassermangel. Wir sollten deshalb ständig Wasser trinken, auch wenn wir gerade keinen Durst haben.

2. Wasser ist ein Transportmittel

Der Hauptanteil des Wassers, den wir täglich aufnehmen, wird für den Transport von Nährstoffen in die Zellen benötigt und den Abtransport von Stoffwechselabfallprodukten. Um die Abfallprodukte des Stoffwechsels binden und abtransportieren zu können ist es wichtig, dass das Wasser nicht mit Mineralien oder anderen Substanzen "gesättigt" ist.

3. Wasser für die Entgiftung, Entschlackung und Ausscheidung

Wasser sorgt dafür, dass schädliche Abbauprodukte aus unserem Körper gebunden und ausgeschieden werden. Reines Wasser kann mehr Schadstoffe binden und aufnehmen als bereits „gesättigtes“ Wasser durch z.B. anorganische Mineralien. Die Ausscheidungs- und Entgiftungsfunktionen sind somit entscheidend von der Wasserqualität abhängig. In den Zellen wirkt es reinigend und ist für die Ausleitung von Schlacken, Abfallstoffen und anderen Rückständen verantwortlich.

4. Wärmeregulierung

Eine weitere wichtige Aufgabe des Wassers ist die Regulierung der Körpertemperatur. Neben anderen Regulationsmechanismen trägt auch das Schwitzen dazu bei, die Körpertemperatur konstant auf etwa 37°C zu halten, unabhängig davon, wie kalt oder warm es außerhalb des Körpers ist.

5. Regulierung des Elektrolythaushaltes

Was bedeutet Elektrolythaushalt überhaupt?

Unter dem Elektrolythaushalt versteht man das Gleichgewicht der lebensnotwendigen Elektrolyte im Körper. Hierzu zählen die Mineralstoffe Natrium, Kalium, Calcium, Chlorid, Phosphor, Schwefel und Magnesium. Für die Aufrechterhaltung des Elektrolythaushaltes bedarf der Körper außer einer genügenden Zufuhr von reinem Wasser einen ausgewogenen Bestand an Elektrolyten. Mineralien im Wasser (Leitungswasser, Mineralwasser) sind von anorganischer Qualität (nicht gut nutzbar!) und somit für die Bedürfnisse der Zellen nicht besonders geeignet. Die Mineralien von Obst, Gemüse, Getreide und Fleisch können vom Körper deutlich besser verwertet werden, da diese in organisch gebundener Form (Chelate) vorliegen.

Problem: wenn die anorganischen Mineralien nicht genutzt werden, müssen sie entweder durch die Nieren ausgeschieden werden oder sie lagern sich schlimmstenfalls im Gewebe ab. Den Bestand an Elektrolyten füllen wir auf, indem wir Früchte, Gemüse, Getreide oder tierische Produkte essen und so organische Mineralien zu uns nehmen, die der Körper schnell nutzen und verwerten kann. Diese organisch gebundenen Mineralien sind unumgänglich um uns lebendig und gesund zu halten. Wollten Sie Ihren täglichen Mineralienbedarf durch Mineralwasser decken, müssten Sie täglich ca.40 Liter trinken.

7. Regulation des Säure-Basen-Haushaltes

Im Körper finden fortlaufend chemische Prozesse statt Verdauung, Stoffwechsel, Muskelarbeit, Nervenübertragungsprozesse - alles dies wäre ohne die wässrigen Milieu stattfindenden chemischen Prozesse nicht möglich. Saure und basische Stoffe müssen in einem Gleichgewicht sein. Ist das nicht der Fall, kommt es zu einer für den Körper ungünstigen Stoffwechsellage. Umso wichtiger wird hierbei die Bedeutung eines qualitativ hochwertigen wässrigen Milieus. Der Trnikwasser Ph Bereich sollte nicht über 7 und unter 6,5 liegen.